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Entartete Pädophile?

Keine offensichtliche Peinlichkeit wird ausgelassen. Angesichts der fortwährenden Skandale um pädophile Priester, die sich teilweise sogar für dreistellige Millionenbeträge freikaufen lassen, den schier unglaublichen Äußerungen zu entarteten Kulturen, und der jüngsten antisemitisch angehauchten Änderungseskapade des amtierenden unfehlbaren Oberfürsten, stellt sich doch die Frage, ob da nicht was schief läuft.

Keineswegs! Jedenfalls wenn es nach dem Amerikanischen Bischof O’Donoghue geht. Offenbar beflügelt von seinem Glauben an die Unfehlbarkeit seiner Institution empfiehlt er, alle Kirchenkritischen Schriften aus Schulbiblitheken zu verbannen. Als wäre der fromme Wunschtraum nicht genug, vergleicht er solche Texte auch noch gleich mit denen von Holocaustleugnern.

»Asked if that applied to works by authors such as Karl Marx and Albert Camus, he told the Commons Children, Schools and Families Committee: “Suppose you went into a school and found in the library material that said the Holocaust never took place?«

Nun, wenn die Kirche nichts falsch macht, dann macht sie jawohl alles richtig, oder?

Vorausgesetzt der Existenz einer einzigen mit sich selbst konsistenten Wahrheit - die die kath. Kirche ja behauptet zu lehren - kann der gemeine Katholik aus diesen Fällen also schließen, dass Kindesmissbrauch, Nazi-Sprech, Literaturzensur und auch ein wenig Antisemitismus durchaus nicht negativ behaftete Tätigkeiten sind… Letzteren sollte man dann aber doch nicht allzu weit treiben, da Holocaustleugnung offenbar schon wieder ins böse Lager fällt.

[sarcasm_mode: off]

Dies jedoch, meine Freunde, ist nur eine von der Gesellschaft willkürlich festgesetzte Grenze. Niemand hindert Holocaustleugner daran, sie zu übertreten, wie auch niemand die Kirchen daran hindern würde… Gebt also Acht!

Auf dass wir nie wieder dunkle Zeitalter durchleben müssen!

    Medientipp

    Rentenagst!

    So tituliert die ARD die heutige Sendung, die endlich wieder investigativen Journalismus auf hohem Niveau fährt - das hat heutzutage ja selbst bei den Öffentlich-Rechtlichen Seltenheitswert. Schade nur dass es zu solch einer Späten Stunde gesendet wurde…

    Es bleibt zu hoffen, dass diese erstklassige Sendung irgendwann online zur Verfügung gestellt wird.

    Oʻahu #1

    Da mir sonst wenig einfällt, eröffne ich hiermit das

    Projekt Oʻahu

    Die drittgrößte, dichtbesiedelteste und berühmteste der Hawaii-Inseln

    Mit Hilfe des Game-Klassikers SimCity 4, vielen Addons aus der Fangemeinde und Luftaufnahmen von Google-Earth will ich, obwohl nie perönlich gesehen, versuchen etwas von der Schönheit der Insel in digitale Form zu bringen. Da das Spiel nunmal nur ein Spiel mit seinen Begrenzungen ist, kann dies auch nur eine “Interpretation” der Realität sein und kein exaktes Abbild.

    Die notwendigen Geländedaten habe ich mit etwas Detailarbeit und zahlreichen Try-Fail-Versuchen maßstabsgetreu zusammengebracht. Dank der Hilfsbereitschaft in den Foren von Simtropolis.com, konnte ich dabei sogar eine 16-bit Genauigkeit der Höhendaten erreichen. Schade nur, dass die SRTM-Daten wohl etwas veraltet sind. Das soll hier aber keinen Hinderungsgrund darstellen.

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    So sieht das Ganze dann in etwa in seinen Anfängen aus.
    Je heller desto höher.

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    Durch das  Terraformer-Tool gejagt und in SimCity importiert sieht meine Region nun noch ziemlich farbenfroh aus.

    oahu2.png
    Ein paar Zonen habe ich aber bereits mit dichtem Urwald bepflanzt.

    Zzzzap!

    • ZDF: Dopende Radfahrer die das offensichtliche bis zum bitteren Ende leugnen.
    • RTL: Kostenintensiv hochgetunte Benzinschleudern die im Kreis herumfahren.
    • PRO7: Das Runde soll ins Eckige. Und wenns Millionen kostet….
    • EuroSport: Profitennis. Um hier zu gewinnen musst du dafür dein Leben widmen.
    • D:SF: Es wird gepokert und wer die Wahrscheinlichkeitstabellen nicht auswendig kennt, verliert.

    Sport war für mich nicht immer uninteressant, aber ich habe irgendwann immer seltener eingeschaltet. Wenn ich heute durch die Kanäle zappe, weiß ich weshalb. Es ist der Profi-Charakter, der das gesamte Sportwesen durchzieht. Es ist alles eine riesen große Geldmaschine. Von den Jugendsport-Organisationen bis hin zur Vermarktung über TV und Merchandising ist alles auf den einen großen Erfolgsfaktor ausgerichtet.

    Wer hat denn nicht einmal davon geträumt, unter den Weltbesten mitzuspielen? Dabei unterschätzt aber wohl so gut wie jeder den oben erwähnten Proficharakter. Der zieht nähmlich das einzige, was m.M.n. die Existenz des Sports rechtfertigt - den Spaßfaktor - geradezu ins absurde. Sicherlich haben Profis auch ihren Spaß an ihrer Arbeit, aber in welchem Verhältniss steht dieser zu der Zeit und Arbeit, die man da reinstecken muss? Wohl in keinem guten, denn sonst gäbe es die große Geldmaschine nicht, die den Sportlern lukrative monetäre Anreize bietet, um dort weiter zu machen wo die Motivation für weitere Leistungssteigerungen sonst nicht mehr vorhanden ist. Plötzlich ist nicht nur der Spaß im Mittelpunkt, sondern auch der eigene Lebensunterhalt oder sogar verlockender Reichtum. Der ist offenbar so groß, dass es sich anscheinend lohnt, sich dafür krank zu dopen, oder seine besten Jahre in hartem Trainingsalltag zu verbringen.

    Letztendlich kann man auch davon ausgehen, dass der Charakter des sportlichen Wettstreits ebenfalls verloren geht, wenn über Sieg oder Niederlage zunehmend außersportliche Faktoren wie Genetik, Zeitaufwand, investiertes Geld oder einfach blanker Zufall entscheiden, wenn andere Faktoren wie Muskelaufbau, Geschicklichkeit oder Gedächtnis bis ans menschenmögliche Limit gebracht werden, wovon beim Profisport ja weitestgehend auszugehen ist.

    Wir leben bekanntlich in einer relativ freien Marktwirtschaft. Das macht es sehr schwierig, diesen monetären Faktor aus dem Sport heraus zu nehmen, ohne willkührlich definierte Verbote auszusprechen. Meine Hoffnung liegt aber im kleinen Wort “relativ”. Gewisse Regeln könnten - solange vorsichtig gewählt - sicherlich zu einem gesünderen Verhältnis von Spaß und Aufwand führen.

    Déjà-vu

    Man dachte schon das Thema wäre gegessen. Aber Einige können ihre Finger wohl nicht still halten.

    Darauf wird die ganze Geschichte nocheinmal veröffentlicht. Zu recht, wie ich meine. Es geht ums Prinzip, um Menschenrechte, um die Meinungs- und Pressefreiheit!

    Die Nachricht ist bekannt. “Islam heißt Frieden” hört man aus den Kreisen, von denen man hofft, sie sprechen für eine Mehrheit derer, die sie zu vertreten glauben. Aber selbst dann gibt es ja verschiedene Arten von Frieden. Und ich bin mir nicht so sicher, ob manche Kräfte mit diesem Spruch auch wirklich den multikulturellen und menschenrechtsachtenden Frieden im Sinn haben.

    Ein Déjà-vu, denn diesen Gedankengang hatte ich schon beim ersten “Skandal” um die Karrikaturen.

    Jesusandmo.net hat natürlich promt und gekonnt reagiert:
    Jesus & Mo 15.02.08
    (Bild: jesusandmo.net)

     

    Ich lass mir doch die Stimmung nicht verderben.

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