Kniehet vor dem Islam!
März 28, 2008 von wackee
Die neueste Geschichte sorgt im Medienzirkus für große Aufregung. Und nicht nur das, sie stinkt dazu noch bis zum Himmel! Da hat es tatsächlich jemand gewagt, seine Meinung zum Islam nicht nur einfach auszusprechen, sondern sogar im Fernsehen ausstrahlen zu lassen.
Und als würde es Politiker etwas angehen, “bedauern” sie die Ausstrahlung des Filmes. Was natürlich keiner sagt, ist dass die direkte Implikation dieser Aussage ist, dass dies gleichzeitig das Bedauern der Meinungs- und Redefreiheit an sich darstellt! Ist das unsere Gesellschaft? Meinungsfreiheit nur solange sie sich nach dem Common-Sense richtet? Wehalb ist dieser Politiker noch im Amt? Er ist in dieser Geschichte der einzige, der offensichtlich verfassungswidrige Aussagen von sich gibt.
Aber noch viel besser zu Beobachten ist an diesem Fall dies gigantische Kluft der Scheinheiligkeit zwischen dem, was gesagt wird und dem, was in Wahrheit gedacht wird. Denn einerseits wird mit dem Medienaufschrei die Behauptung des Zusammenhangs zwischen Islam und Terrorismus massiv kritisiert, andereseits jedoch wird vor steigender Terrorgefahr als Reaktion auf die freie Meinungsäußerung gewarnt. Wie kann die Terrorgefahr aber steigen, wenn das Video nichts wahrhaftiges anspricht? Wie kann etwas im Grunde friedliches, gewalttätig reagieren? Mental hat man sich also schon daran gewöhnt, dass man sich mit dem Islam besser nicht anlegt. Unser Unterbewusstsein hat schon lange den Faden zwischen Islam und Gewalt geknüpft. Nur unsere Political Correctness kämpft noch verzweifelt gegen die tiefe Überzeugung.
Ich will den Film hier nicht verteidigen. Ich habe ihn nicht einmal gesehen. Die wenigen Schnipsel, die es ins deutsche Fernsehen geschafft haben, unterscheiden sich kaum von bereits lange verfügbaren und weit verbreiteten Anti-Islam-Videos. Videos, die kein Medienspektakel verursacht haben, die die Terrorgefahr nicht erhöht haben und die Politiker nicht dazu getrieben haben, dümmliche Entschuldigungen vorzubringen.
Die einzige Frage die bleibt: Was unterscheidet diesen Fall von all den Anderen? Ist es derselbe Unterschied, der die Dänischen Mohammed-Karrikaturen gegenüber dem Rest der Islamkritischen Karikaturistik auszeichnet?